Notwendigkeit
Insbesondere bei Windows-Systemen
reicht
das klassische
Event-Logging nicht aus, Angriffe zuverlässig
zu erkennen. So fehlen in den Log-Daten entscheidende Daten wie z.B. die IP-Adresse
des Angreifers. Auch auf UNIX-Systemen fehlen ohne zusätzliche Software wichtige
Daten. Hier setzen HIDS ein und schließen
eine Lücke
im Security Monitoring.
Die Frage, ob nun HIDS oder NIDS eingesetzt werden sollen, läßt sich nicht generell
mit ja oder nein beantworten. Ein Vorteil hostbasierter Systeme sind zuverlässigere
Events. Es werden deutlich weniger
False
Positives als bei netzwerbasierten Systemen verursacht. Zu einem umfassenden
Monitoring
bedarf es jedoch dem kombinierten Einsatz beider Systeme sowie der Auswertung
der sicherheitsrelevanten System-Logs. Aufgrund der hohen Anzahl an False Positives
bei NIDS muß ein höherer personeller Aufwand zur Bearbeitung der Alarme
einkalkuliert werden. Deshalb fallen bei weniger kritischen Umgebungen NIDS häufig
dem Rotstift zum Opfer.